Ein getrockneter Blutstropfen ist Kapillarblut, das auf eine Filterkarte aufgetragen und dort getrocknet wird, bevor die Karte an ein Labor verschickt wird. Getrocknetes Material lässt sich leichter per normaler Post versenden als ein Röhrchen mit Flüssigkeit.
Ein getrockneter Blutfleck entsteht, wenn Kapillarblut auf eine markierte Filterkarte aufgetragen und an der Luft getrocknet wird; anschließend kann die Karte in einem normalen Umschlag verschickt werden. Da keine Flüssigkeit verschüttet werden kann, sind die Versandvorschriften einfacher, und die Probe ist zeit- und temperaturunempfindlicher als ein Röhrchen.
Der Nachteil ist eine kürzere Parameterliste und eine stärkere Abhängigkeit davon, wie gut der Kunde die Karte ausfüllt. Ein nur teilweise ausgefüllter Kreis oder eine verschmierte Karte liefern dem Labor zu wenig Material, daher sind die aufgedruckten Anweisungen und das Kartendesign genauso wichtig wie die anschließende Analyse.
Frag mal einen Lieferanten, was passiert, wenn eine Karte falsch ausgefüllt zurückkommt.
In diesem Glossar erklärt „Kapillarblut“, woher das Blut auf der Karte stammt, „Präanalytik“ befasst sich mit der Handhabung, die darüber entscheidet, ob eine Karte verwendbar ist, und „Referenzbereich“ beschreibt die Wertebereiche, mit denen ein Ergebnis verglichen wird.
Dieser Glosserieneintrag dient der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Er ist nicht dazu gedacht, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln oder auszuschließen. Besprich deine Ergebnisse am besten mit einem Arzt, der deine Geschichte kennt.

Die meisten Menschen beurteilen ihre Gesundheit danach, wie sie sich fühlen. Ein Gefühl ist jedoch ein verschwommenes Bild, das man leicht falsch deuten kann.
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