Die Präanalytik, also die präanalytische Phase, umfasst alles, was mit einer Probe vor der Analyse geschieht, darunter den Nüchternzustand, die Art des Röhrchens, das Füllvolumen, die Temperatur und die Zeit bis zum Labor.
Die Präanalytik, also die präanalytische Phase, umfasst alles, was mit einer Probe geschieht, bevor sie von einem Analysegerät gemessen wird. Dazu gehört, ob der Kunde gefastet hat, welches Röhrchen verwendet wurde, wie voll das Röhrchen war, bei welcher Temperatur die Probe aufbewahrt wurde und wie lange es gedauert hat, bis sie im Labor angekommen ist.
Der häufigste vermeidbare Fehler bei Blutuntersuchungen tritt in dieser Phase auf und nicht bei der Analyse selbst, denn ein nicht vollständig befülltes oder hämolysiertes Röhrchen liefert einen Wert, der zwar normal aussieht, aber falsch ist. Jede Entnahmemethode hat ihre eigenen präanalytischen Regeln, daher weisen ein Kapillarblut-Set, das aus der Küche eines Kunden verschickt wird, und eine venöse Entnahme in einer Klinik zwei unterschiedliche Risikoprofile auf.
Ein Lieferant, der diese Regeln nicht für jeden Marker einzeln beschreiben kann, ist ein Lieferant, dessen beanstandete Muster zu Rückerstattungen und Support-Anfragen für dich führen.
In diesem Glossar erklärt „Probe“ die Probe selbst, „Kapillarblut“ beschreibt die Entnahmemethode mit den strengsten Handhabungsvorschriften und „Time-to-Result“ bezieht sich auf die Zeit, die ab dem Zeitpunkt der Probenentnahme läuft.
Dieser Glosserieneintrag dient der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Er ist nicht dazu gedacht, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln oder auszuschließen. Besprich deine Ergebnisse am besten mit einem Arzt, der deine Geschichte kennt.

Die meisten Menschen beurteilen ihre Gesundheit danach, wie sie sich fühlen. Ein Gefühl ist jedoch ein verschwommenes Bild, das man leicht falsch deuten kann.
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