Kapillarblut ist Blut, das in geringer Menge aus den kleinen Gefäßen unter der Haut entnommen wird, meist an der Fingerspitze oder am Oberarm. So kann ein Kunde die Probe selbst entnehmen, ohne dass ein geschulter Phlebotomist dabei sein muss.
Kapillarblut stammt aus den kleinen Gefäßen unter der Haut und nicht aus einer Vene, sodass du es zu Hause mit einer Lanzette oder einem kleinen Applikator selbst entnehmen kannst. Die Blutmenge ist viel geringer als das Fassungsvermögen eines Venenröhrchens, weshalb die Parameterliste bei dieser Methode kürzer ist.
Für den Käufer ist das die Methode, die Tests zu Hause erst möglich macht, aber es ist auch die Methode, bei der es am häufigsten zu Fehlern kommt. Die Blutmenge kann zu gering sein, die Probe kann gerinnen und das Material kann beschädigt werden, wenn man zu fest auf den Finger drückt – daher sind die Gebrauchsanweisung und das Gerät genauso wichtig wie das Labor.
Vier Fragen entscheiden darüber, ob ein Kapillarangebot für dich in Frage kommt.
In diesem Glossar erklärt „Venenblut“, was dir eine Vene noch bietet, was ein Finger nicht kann, „Tasso+“ beschreibt ein Gerät, das Kapillarblut aus dem Oberarm entnimmt, und „Referenzbereich“ behandelt die Wertebereiche, anhand derer ein Labor ein Ergebnis auswertet.
Dieser Glosserieneintrag dient der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Er ist nicht dazu gedacht, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln oder auszuschließen. Besprich deine Ergebnisse am besten mit einem Arzt, der deine Geschichte kennt.

Die meisten Menschen beurteilen ihre Gesundheit danach, wie sie sich fühlen. Ein Gefühl ist jedoch ein verschwommenes Bild, das man leicht falsch deuten kann.
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