PCOS, das polyzystische Ovarialsyndrom, ist eine der häufigsten hormonellen Störungen bei Frauen im gebärfähigen Alter und betrifft etwa jede zehnte Frau. Typische Anzeichen sind unregelmäßige Perioden, erhöhte männliche Hormone und viele kleine Follikel im Ultraschall.
PCOS steht für polyzystisches Ovarialsyndrom und ist eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen bei Frauen im gebärfähigen Alter. Etwa 1 von 10 Frauen ist davon betroffen, und viele wissen es gar nicht.
Ärztinnen und Ärzte achten auf drei typische Anzeichen:
Wenn zwei der drei Anzeichen vorliegen und andere Ursachen ausgeschlossen wurden, wird die Diagnose meist gestellt.
Blutwerte spielen hier eine wichtige Rolle, weil Hormonwerte helfen, das Muster zu erkennen. Da PCOS oft damit zusammenhängt, wie der Körper mit Insulin umgeht, werden meist auch Blutzucker- und Stoffwechselwerte überprüft. Dieser Zusammenhang erklärt auch, warum sich Gewicht, Energie und Haut oft gemeinsam mit dem Zyklus verändern.
PCOS ist eher etwas, das man managen kann, als ein endgültiges Urteil. Die Behandlung hängt davon ab, was dich am meisten stört und ob ein Kinderwunsch besteht, weshalb der Gang zum Frauenarzt der richtige erste Schritt ist. In diesem Glossar erklärt Nüchternblutabnahme, warum Zuckerwerte eine Blutabnahme nüchtern erfordern, während Wechseljahre den anderen großen hormonellen Wandel beleuchtet.
Dieser Glosserieneintrag dient der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Er ist nicht dazu gedacht, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln oder auszuschließen. Besprich deine Ergebnisse am besten mit einem Arzt, der deine Geschichte kennt.

Die meisten Menschen beurteilen ihre Gesundheit danach, wie sie sich fühlen. Ein Gefühl ist jedoch ein verschwommenes Bild, das man leicht falsch deuten kann.
Jahresmitgliedschaft ab 199 €/Jahr oder 0,55 € pro Tag.