Eine Nüchternblutabnahme ist eine Blutabnahme , die auf nüchternen Magen durchgeführt wird, normalerweise nach 8 bis 12 Stunden ohne Essen. Wasser ist in Ordnung. Das ist wichtig für Werte wie Blutzucker und Blutfette, nicht aber für das Blutbild selbst.
„Nüchtern“ bedeutet, dass du mit leerem Magen zur „ Blutabnahme “ kommst. In der Praxis heißt das, dass du etwa 8 bis 12 Stunden vor dem Termin nichts essen darfst. Reines Wasser ist in Ordnung und sogar hilfreich, da es die „ Blutabnahme “ erleichtert. Kaffee mit Milch oder Zucker, Saft und Frühstück gelten allesamt als Essen.
Fasten ist wichtig, weil sich manche Werte nach dem Essen verändern. Der Blutzucker steigt nach jeder Mahlzeit an, und Blutfette wie Triglyceride können stundenlang erhöht bleiben. Wenn diese Werte kurz nach dem Frühstück gemessen werden, sagt das Ergebnis mehr über dein Frühstück aus als über deinen Körper. Werte wie das große Blutbild werden von der Nahrungsaufnahme kaum beeinflusst, daher ist für ein Blutbild allein kein Fasten erforderlich.
Ob du nüchtern kommen musst, hängt davon ab, welche Werte dein Arzt angeordnet hat. Die ehrliche Antwort lautet also immer: Frag in der Praxis nach, wenn du deinen Termin vereinbarst. Termine am Vormittag machen das Fasten am einfachsten, da die meisten Fastenstunden während des Schlafs liegen.
Wenn du regelmäßig Medikamente einnimmst, lass sie nicht einfach aus. Frag vorher in der Praxis nach, ob du sie wie gewohnt oder erst nach der „ Blutabnahme “ einnehmen sollst.
Dieser Glossareintrag enthält allgemeine Informationen und stellt keine medizinische Beratung dar. Er dient nicht dazu, eine Erkrankung zu diagnostizieren, zu behandeln oder auszuschließen. Besprich deine individuellen Ergebnisse mit einem Arzt, der deine Krankengeschichte kennt.
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