Ein essentielles Spurenelement für das Immunsystem, das Bindegewebe und den Eisenstoffwechsel.
Kupfer ist ein essentielles Spurenelement, das der Körper in kleinen Mengen für die Energiegewinnung, den Eisenstoffwechsel, das Bindegewebe und das Nervensystem benötigt. Es wird im Blut hauptsächlich an ein Protein namens Coeruloplasmin gebunden transportiert.
Dieser Test misst Kupfer im Vollblut mittels ICP-MS. Es ist ein Spurenelementtest, der prüft, ob der Kupferstatus normal, erniedrigt oder erhöht ist.
Sowohl zu wenig als auch zu viel Kupfer bereitet Probleme, weshalb der Wert in einem regulierten Bereich gehalten wird. Die Messung hilft dabei, Mangelzustände, Überschüsse und seltene, vererbte Störungen des Kupferstoffwechsels zu erkennen.
Ein niedriger Wert kann auf eine Mährungsaufnahme-Störung (Malabsorption), hohe Zinkzufuhr oder die vererbte Menkes-Krankheit zurückgehen und zu Blutarmut und Nervensymptomen führen. Ein hoher Wert kann auf Entzündungen, Lebererkrankungen oder, bei niedrigem Coeruloplasmin, auf die Wilson-Krankheit hinweisen, bei der sich Kupfer im Gewebe ansammelt.
Aniva bewertet dein Ergebnis anhand wissenschaftlich fundierter Bereiche und nicht nur nach dem breiten Laborstandard. Der unten angezeigte Referenzbereich gilt speziell für diesen Biomarker.
Referenzwerte für Erwachsene, wie sie von Aniva verwendet werden. Die Bereiche dienen als Orientierung und können je nach Labor und Methode variieren.
| Gruppe | Normalbereich |
|---|---|
| Erwachsene | 0,7 bis 1,39 mg/L |
Quellen: IMD Berlin Vollblutmineralanalyse 298
Dein Aniva-Bericht vergleicht dein Ergebnis mit diesen Werten und berücksichtigt dabei dein Alter, dein Geschlecht und die übrigen Werte deines Testpanels.
Kupfer steigt bei Entzündungen, Infektionen, Schwangerschaft und der Einnahme östrogenhaltiger Medikamente an, was einen echten Mangel verdecken kann. Eine Verunreinigung durch Röhrchen, die nicht frei von Spurenelementen sind, erhöht die Ergebnisse fälschlicherweise. Die Interpretation erfordert medizinischen Kontext und oft Coeruloplasmin.
Wird zusammen mit Coeruloplasmin, Zink und C-reaktivem Protein (CRP) ausgewertet. Ein niedriges Coeruloplasmin bei hohem freien Kupfer spricht für die Wilson-Krankheit.
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