Grundlagen der Blutuntersuchung

Kleines Blutbild

In einem Satz

Ein „kleines Blutbild“ ist das grundlegende Blutbild. Es umfasst acht Werte: rote Blutkörperchen, Hämoglobin, Hämatokrit, die Erythrozytenparameter MCV, MCH und MCHC, Thrombozyten sowie die weißen Blutkörperchen als Gesamtzahl.

Ein „kleines Blutbild“ ist das übliche Basis-Blutbild und Bestandteil fast jeder routinemäßigen Blutuntersuchung in einer deutschen Arztpraxis. Es umfasst acht Werte. Erythrozyten sind deine roten Blutkörperchen. Hämoglobin ist der rote Farbstoff in ihnen, der Sauerstoff bindet. Der Hämatokritwert gibt den Anteil der Zellen in deinem Blut an. MCV, MCH und MCHC beschreiben die Größe deiner roten Blutkörperchen und wie gut sie mit Hämoglobin gefüllt sind. Thrombozyten sind deine Blutplättchen, die Wunden verschließen. Leukozyten sind alle deine weißen Blutkörperchen, die als Gesamtzahl gezählt werden.

Ärzte ordnen es an, um einen ersten Überblick über Anämie, Infektionen oder Gerinnungsstörungen zu bekommen. Wenn die Gesamtzahl der weißen Blutkörperchen auffällig ist, folgt oft als nächster Schritt das Differentialblutbild, bei dem die weißen Blutkörperchen in ihre fünf Typen unterteilt werden. Beides zusammen ergibt das große Blutbild.

Genau wie bei der großen Variante werden beim „kleinen Blutbild“ nur die Zellen untersucht. Cholesterin, Blutzucker, Vitamine, Hormone und Organwerte werden in separaten Tests ermittelt. Zu jedem Wert gibt es einen Referenzbereich vom Labor, und einzelne kleine Abweichungen sind häufig und meist harmlos.

Dieser Glossareintrag enthält allgemeine Informationen und stellt keine medizinische Beratung dar. Er dient nicht dazu, eine Erkrankung zu diagnostizieren, zu behandeln oder auszuschließen. Besprich deine individuellen Ergebnisse mit einem Arzt, der deine Krankengeschichte kennt.

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