FHIR, kurz für „Fast Healthcare Interoperability Resources“, ist ein Standard für den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Systemen. Er definiert benannte Strukturen für Dinge wie einen Untersuchungsauftrag, eine Probe und einen Messwert.
FHIR steht für „Fast Healthcare Interoperability Resources“ – ein von HL7 veröffentlichter Standard für den Austausch von Gesundheitsdaten zwischen Systemen. Anstatt dass jeder Anbieter seine eigenen Feldnamen erfindet, definiert der Standard Ressourcen wie „ServiceRequest“ für eine angeordnete Untersuchung, „Specimen“ für die Probe und „Observation“ für einen Messwert. Zwei Systeme, die beide den Standard nutzen, sind sich bereits über die Bezeichnungen einig, sodass weniger Aufwand für die Zuordnung zwischen ihnen entsteht.
Der Standard spielt eine Rolle, wenn dein Produkt Daten mit Krankenhaussystemen, einer elektronischen Patientenakte oder einer nationalen Infrastruktur austauschen muss, da diese Systeme das oft erwarten. Bei einem Produkt, das direkt an Verbraucher verkauft wird, ist das in der Regel nicht erforderlich. Die eigentliche Frage ist also, ob institutionelle Käufer in deiner Roadmap für die nächsten zwei Jahre eine Rolle spielen.
Die Unterstützung ist nie einfach mit Ja oder Nein zu beantworten, denn ein Anbieter kann drei Ressourcen unterstützen, ein anderer hingegen dreißig. Aniva hat keine Angaben zur FHIR-Unterstützung veröffentlicht, also frag einfach jeden Anbieter, was er derzeit anbietet – Aniva eingeschlossen.
In diesem Glossar bezieht sich „REST-API“ auf die Schnittstelle, an die die meisten Partner ihre Systeme anbinden, während „LIMS“ das Laborsystem bezeichnet, aus dem die Daten stammen, und „Befund“ das deutsche Ergebnisdokument.
Dieser Glosserieneintrag dient der allgemeinen Information und ist keine medizinische Beratung. Er ist nicht dazu gedacht, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln oder auszuschließen. Besprich deine Ergebnisse am besten mit einem Arzt, der deine Geschichte kennt.

Die meisten Menschen beurteilen ihre Gesundheit danach, wie sie sich fühlen. Ein Gefühl ist jedoch ein verschwommenes Bild, das man leicht falsch deuten kann.
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