Der lösliche Transferrinrezeptor, ein Marker für den Eisenbedarf im Gewebe.
Der lösliche Transferrinrezeptor, kurz sTfR, ist ein Protein, das von Zellen ins Blut abgegeben wird, die Eisen aufnehmen. Wenn Zellen zu wenig Eisen haben, bilden sie mehr Rezeptoren, weshalb mehr der löslichen Form im Blut auftaucht.
Es wird im Serum gemessen und ist ein sensibler Marker dafür, wie viel Eisen dein Gewebe tatsächlich bekommt, anstatt wie viel gespeichert ist.
sTfR steigt an, wenn dem Körper Eisen fehlt – oft schon, bevor die Speicher komplett leer sind. Ein entscheidender Vorteil: Im Gegensatz zu Ferritin wird es nicht durch Entzündungen erhöht und bleibt daher auch bei Krankheit verlässlich.
Das hilft dabei, echten Eisenmangel von einer Blutarmut bei chronischen Erkrankungen zu unterscheiden, besonders wenn Ferritin-Ergebnisse schwer zu deuten sind.
Aniva bewertet dein Ergebnis anhand wissenschaftlich fundierter Bereiche und nicht nur nach dem breiten Laborstandard. Der unten angezeigte Referenzbereich gilt speziell für diesen Biomarker.
Typische Werte für Erwachsene, abhängig von der Analysemethode:
| Ergebnis | Bereich |
|---|---|
| sTfR | 1,8 bis 4,6 mg/L |
Die Bereiche hängen stark von der verwendeten Methode ab, vergleiche dein Ergebnis also immer mit dem Referenzbereich deines Labors. Höhere Werte deuten auf Eisenmangel hin.
Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Testverfahren stark, weshalb Werte nicht zwischen Laboren verglichen werden können. sTfR kann auch steigen, wenn aus anderen Gründen vermehrt rote Blutkörperchen gebildet werden, wie etwa bei Hämolyse. Es wird im Gesamtkontext des Eisenhaushalts bewertet.
Wird zusammen mit Ferritin und der Transferrinsättigung betrachtet und oft im sTfR/log-Ferritin-Index zur Bestimmung des Eisenstatus verwendet.
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Die meisten Menschen beurteilen ihre Gesundheit danach, wie sie sich fühlen. Ein Gefühl ist jedoch ein verschwommenes Bild, das man leicht falsch deuten kann.
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