Der freie Anteil des PSA, der hilft, das Prostatakrebsrisiko genauer einzuschätzen.
Freies PSA ist der Teil des prostataspezifischen Antigens, der frei im Blut zirkuliert und nicht an andere Proteine gebunden ist. Es wird gemeinsam mit dem Gesamt-PSA gemessen.
Für sich genommen ist das freie PSA vor allem im Verhältnis zum Gesamtwert aussagekräftig. Das Zusammenspiel beider Werte hilft dabei, gutartige von auffälligeren Ursachen für einen erhöhten PSA-Wert zu unterscheiden.
Freies PSA wird meist dann bestimmt, wenn das Gesamt-PSA in einem Grenzbereich liegt – oft zwischen 4 und 10 µg/L. Ein höherer Anteil an freiem PSA spricht eher für eine gutartige Vergrößerung der Prostata, während ein niedrigerer Anteil das Krebsrisiko erhöht.
Ein einzelner Wert für das freie PSA lässt sich kaum deuten. Erst das Verhältnis von freiem zu Gesamt-PSA, das aus diesem Ergebnis errechnet wird, bringt echte Klarheit. Dein Arzt nutzt es als einen von mehreren Hinweisen und niemals als starres Ja oder Nein.
Aniva bewertet dein Ergebnis anhand wissenschaftlich fundierter Bereiche und nicht nur nach dem breiten Laborstandard. Der unten angezeigte Referenzbereich gilt speziell für diesen Biomarker.
Freies PSA wird als Prozentsatz des Gesamt-PSA bewertet und nicht anhand eines festen Schwellenwerts. Die Bereiche dienen lediglich zur Orientierung.
| Messwert | Hinweis |
|---|---|
| Freies PSA | Angabe in µg/L, wird zur Berechnung des Verhältnisses zum Gesamt-PSA verwendet |
Abgestimmt auf deutsche Laborstandards (DGKL). Bitte gemeinsam mit dem Gesamt-PSA und deinem Arzt auswerten.
Freies PSA ist weniger stabil als das Gesamt-PSA. Die Probe sollte schnell verarbeitet und eingefroren werden, da Verzögerungen den Wert sinken lassen können. Auch kürzlicher Sex, Radfahren, eine Untersuchung der Prostata oder Infektionen können den PSA-Wert beeinflussen. Verschiedene Testmethoden sind nicht miteinander vergleichbar.
Bitte immer in Kombination mit dem Gesamt-PSA und dem Verhältnis von freiem zu Gesamt-PSA betrachten.
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Die meisten Menschen beurteilen ihre Gesundheit danach, wie sie sich fühlen. Ein Gefühl ist jedoch ein verschwommenes Bild, das man leicht falsch deuten kann.
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