Rheumafaktor, IgM

Ein Antikörper, der mit rheumatoider Arthritis und anderen Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht wird.

Zuletzt geprüft16. Juni 2026
Serum
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Auf dieser Seite
Warum testen?ReferenzbereicheWas du lernstWas ihn beeinflusstWie der Test funktioniertQuellenFAQ
Kurz gesagt

Der Rheumafaktor vom IgM-Typ ist ein Antikörper, der einen Teil der körpereigenen Immunproteine angreift. Er wird im Blut gemessen, um entzündliche Gelenkerkrankungen zu beurteilen.

Manche gesunde Menschen haben einen niedrigen Rheumafaktor, und er wird mit dem Alter häufiger. Ein positives Ergebnis bedeutet also nicht automatisch eine Krankheit.

Entzündung & Immunsystem
Geprüft nach den Empfehlungen der DGKL.

Warum dieser Test?

Der Rheumafaktor wird hauptsächlich verwendet, um Rheuma (rheumatoide Arthritis) und einige verwandte Erkrankungen bei Menschen mit Gelenkbeschwerden zu beurteilen. Er ist nur ein Hinweis, keine eigenständige Diagnose.

Ein positives Ergebnis kann bei gesunden Menschen, bei chronischen Infektionen und anderen Autoimmunerkrankungen auftreten. Manche Menschen mit Rheuma (rheumatoider Arthritis) testen negativ. Das Ergebnis muss von einem Arzt zusammen mit den Symptomen und anderen Tests wie (anti-CCP) Antikörpern beurteilt werden.

Was ist ein normales Ergebnis?

Aniva vergleicht deine Ergebnisse mit wissenschaftlich fundierten Referenzbereichen, nicht nur mit den breiten Normalbereichen des Labors. Die unten gezeigte Referenz ist spezifisch für diesen Biomarker.

Die Referenzwerte dienen nur zur Orientierung. Der Rheumafaktor ist ein Marker mit einem oberen Grenzwert.

GruppeÜblicher oberer Richtwert (SI)
Erwachsenebis etwa 14 IU/mL

Der genaue Grenzwert hängt vom Testverfahren ab. Angepasst an die deutsche Laborpraxis (DGKL).

Die Referenzbereiche sind Richtwerte und können je nach Labor und Testverfahren variieren. Sie richten sich nach den Empfehlungen der DGKL. Vergleiche dein Ergebnis immer mit den Referenzwerten deines eigenen Labors.

Welche Erkenntnisse bringt dir dieser Test?

  • Ob der Rheumafaktor erhöht ist und um wie viel.
  • Ein erster Anhaltspunkt, der zusammen mit deinem Arzt weitere spezifische Tests leiten kann.
  • Ein Kontext, den dein Gesundheits-Concierge zusammen mit deinen Gelenkbeschwerden in einem personalisierten Gesundheitsplan lesen kann.

Was kann dieses Ergebnis beeinflussen?

Was das Ergebnis verfälschen kann

Ein positiver Rheumafaktor tritt bei gesunden Menschen, häufiger mit zunehmendem Alter, sowie bei chronischen Infektionen, Lebererkrankungen und anderen Autoimmunerkrankungen auf. Ein negatives Ergebnis schließt Rheuma (rheumatoide Arthritis) nicht aus. Verschiedene Tests sind nicht austauschbar.

Am besten zu interpretieren mit

Wird oft zusammen mit (anti-CCP) Antikörpern, (CRP) und (ESR) beurteilt, wenn entzündliche Gelenkerkrankungen vorliegen.

Wie wird das getestet?

Probe
Serum
Blutabnahme
~5 ml
Methode
Immunoassay
Bester Zeitpunkt
Jederzeit

Häufige Fragen

Biomarker, die üblicherweise zusammen mit diesem gemessen werden

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