De Ritis ratio

Das Verhältnis zweier Leberenzyme zur Bestimmung von Lebererkrankungen.

Zuletzt geprüft16. Juni 2026
Berechnet
Probenart
Nicht zutreffend (berechnet)
Blutabnahme nötig
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Entspricht den jeweiligen Einzelwerten
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Auf dieser Seite
Warum testenReferenzbereicheWas du erfährstWas darauf einwirktSo funktioniert der TestQuellenFAQ
Kurz gefasst

Der De-Ritis-Quotient ist ein berechneter Wert und kein eigener Bluttest. Er ergibt sich aus AST geteilt durch ALT, zwei Leberwerten. Benannt nach dem Arzt, der ihn entdeckt hat, wird er seit Jahrzehnten genutzt, um Muster hinter erhöhten Leberwerten zu erkennen.

Leberwerte
Geprüft anhand der DGKL-Referenzpraxis.

Warum das testen?

Ein Wert unter 1 (ALT höher als AST) kommt oft bei Fettleber und leichten Leberreizungen vor. Ein Wert über 1 kann auf stärkere Gewebeveränderungen hindeuten, und ein Wert über 2 spricht stark für eine alkoholbedingte Leberschwäche. Ein hoher Wert zusammen mit erhöhten Enzymen kann zudem auf eine Muskelverletzung statt auf die Leber hinweisen.

Was ist ein normales Ergebnis?

Aniva bewertet dein Ergebnis anhand wissenschaftlich fundierter Bereiche und nicht nur nach dem breiten Laborstandard. Der unten angezeigte Referenzbereich gilt speziell für diesen Biomarker.

Referenzwerte für Erwachsene, wie sie von Aniva verwendet werden. Die Bereiche dienen als Orientierung und können je nach Labor und Methode variieren.

GruppeNormalbereichOptimaler Bereich
Erwachsene0,8 bis 1,30,8 bis 1,1

Quellen: Botros M, Sikaris KA. "The De Ritis Ratio: The Test of Time." Clin Biochem Rev. 2013;34(3):117–130

Dein Aniva-Bericht vergleicht dein Ergebnis mit diesen Werten und berücksichtigt dabei dein Alter, dein Geschlecht und die übrigen Werte deines Testpanels.

Die Bereiche dienen als Orientierung, variieren je nach Labor und Testverfahren und basieren auf den DGKL-Richtlinien. Vergleiche dein Ergebnis am besten immer mit dem Referenzbereich deines Labors.

Welche Einblicke liefert dir dieser Test?

  • Das Muster hinter erhöhten Leberwerten.
  • Ein Signal, das auf Fettleber, alkoholbedingte Erkrankungen oder Fibrose hindeuten kann.
  • Ein Hinweis darauf, bei hohem AST auch die Muskeln als Ursache zu prüfen.

Was kann das Ergebnis beeinflussen?

Was das Ergebnis verfälschen kann

Alles, was AST oder ALT beeinflusst, wirkt sich auf das Verhältnis aus: Kürzlicher Alkoholkonsum, anstrengendes Training oder Muskelverletzungen (erhöhen AST), Vitamin-B6-Status und bestimmte Medikamente. Das Verhältnis kann selbst bei einer Lebererkrankung normal sein.

Sinnvolle Kombination

Am besten lässt es sich zusammen mit seinen Bestandteilen AST und ALT, GGT, dem großen Leberprofil sowie CK bei Muskelbedenken auswerten.

Wie wird getestet?

Probe
Berechnet
Benötigtes Blut
Nicht zutreffend (berechnet)
Methode
Berechnetes Verhältnis
Optimaler Zeitpunkt
Entspricht den jeweiligen Einzelwerten

Häufige Fragen

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